geschrieben von BirgitBruns am Montag, den
26. April 2010
um 6:56pm
Die Medienwelt ist explodiert. Die Vorherrschaft zum Teil seit Jahrzehnten maßgeblicher Print- und TVProdukte schrumpft in einer Zeit, in der jeder via Twitter, Blog, Facebook und Co. sein eigenes Programm macht. Diese One-to-One-Kommunikation tangiert massiv die etablierten Formen der Öffentlichkeitsarbeit. Wie in diesem Szenario zu operieren ist, erarbeitet der Workshop „Markendenken in der PR“.
Folgender Gedanke liegt zu Grunde: Um durchzudringen braucht jede Botschaft eine Bedeutung über die Schilderung von Sachverhalten hinaus. Rationalität in der Darstellung von Funktionsverhältnissen braucht einen übergeordneten Gedanken, der leicht zu begreifen ist und ein Gefühl der Relevanz hervorruft – eben bedeutsam ist.
Nun ist Bedeutung bei Marken nichts Neues. Nike mit „Just do it“ hat es beispielhaft vorexerziert: Nicht der Schuh ist der Selbstauslöser des Kaufakts, sondern die Emotionalität der Aufforderung des Claims “Just do it“: „Mach es!“, „Du kannst es!“, „Vertrau´ Dir“, „Geh Deinen Weg“ – eine höchst personale Botschaft, die an jeden Einzelnen appelliert und dem Käufer Selbstsicherheit schenkt. Das ist die Kraft der Markenbedeutungen, die zur Erwirtschaftung echten Mehrwerts führt.
Der Unternehmensspirit – auch in der PR wichtig
Nun sehen die Regeln für die Öffentlichkeitsarbeit anders aus: Unwerblich, sachlich, kritisch distanziert, mitteilend, informierend, tatsachenorientiert. Dennoch muss ein Geist, ein Unternehmens- oder Markenspirit durchscheinen, um der reinen Information auch im PR-Bereich das Gefühl der Relevanz zu geben. Fakten brauchen bedeutsame Kontexte, sonst verlieren sie sich. Und diese Kontexte müssen, wie in der Markentechnik, einen übergeordneten Gedanken verkörpern, eine Corporate Identity, die auch die Pressearbeit braucht, um die Darstellung der Nachrichten wiedererkennbar zu machen und auf das Sympathiekonto der Öffentlichkeitsarbeittreibenden einzuzahlen.
Mitarbeiter und Geschäftsführung erarbeiten Positionierung gemeinsam
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1 comment » | Andere, Unternehmensberater, Werbeagenturen, Wirtschaft
geschrieben von RA Feser am Montag, den
19. April 2010
um 12:32pm
Das Arbeitsgericht Stuttgart wies die Klage einer Buchhalterin, die ihre Bewerbungsunterlagen mit dem Vermerk “-” und “Ossi” zurückerhalten hatte und sich deswegen diskriminiert fühlte, ab (ArbG Stuttgart, Urt. v. 15.04.2010 – 17 Ca 8907/09 -). Es vertrat die Auffassung, dass keine Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichhandlungsgesetzes (AGG) vorliege.
Das AGG bezweckt, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.
Das Arbeitsgericht musste sich mit der Frage befassen, ob der Begriff “Ossi” eine Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft beinhaltet. Der Begriff Ethnie ist weder im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz noch in der zugrundeliegenden europäischen Richtlinie zweifelsfrei definiert.
Herkömmlich versteht man unter einer Ethnie einen Volksstamm, allerdings wird der Begriff je nach wissenschaftlicher Fachrichtung unterschiedlich definiert. Häufig orientiert man sich an gemeinsamer Geschichte, Sprache, Religion, Tradition oder Abstammung.
Einen eigenen Volksstamm Ostdeutscher vermochte das Arbeitsgericht nicht zu erkennen. Ob sich das schwäbische Unternehmen hierüber endgültig freuen kann, bleibt abzuwarten, da die unterlegene Bewerberin Rechtsmittel erwägen soll.
Weitergehende Informationen zum Arbeitsrecht: www.arbeit.undrecht.info
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2 comments » | Rechtsanwälte
geschrieben von Frau Schmitz am Montag, den
12. April 2010
um 1:33pm
Ich werde oft gefragt, was denn alles zu einem Corporate Design dazu gehört.
Die Frage ist so nicht ganz richtig. Denn, wer verstanden hat, was Corporate Design ist, und wozu, dem wird klar “was dazu gehört”.
Beantworten möchte ich die Frage daher anders.
Wie wichtig die Entwicklung eines Corporate Designs für die Präsentation einer Marke in der Zielgruppe ist, habe ich in anderen Artikeln ausführlich beschrieben.
Doch viele Unternehmer gehen immer noch davon aus, es würde ausreichen, wenn das Logo immer das Selbe ist. Der Rest kann – nach Lust und Laune – variieren.
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Comment » | Werbeagenturen
geschrieben von Frau Schmitz am Montag, den
12. April 2010
um 1:27pm
Sie sind sich nicht mehr so sicher ob Ihr bestehendes Corporate Design optimal für die richtige Vermarktung Ihrer Marke ist?
Oder, ob Ihre Grafiker das Corporate Design wirklich immer richtig umsetzen?
Vielleicht ist es auch einfach in die Jahre gekommen und Sie wollen es in das neue Jahrtausend beamen.
Holen Sie sich unverbindlich und kostenlos Rat bei den Profis der wildefreunde Werbeagentur aus München.
Schreiben Sie eine Mail an: info@wildefreunde.de und beschreiben Sie Ihr Anliegen kurz. Mit etwas Glück erhalten Sie sogar einen kompletten Corporate Design Check ohne Extrakosten.
Der Corporate Design Check von wildefreunde ist eine umfangreiche Analyse aller Ihrer bestehenden Werbemittel in Bezug auf die Marke, das Markenimage, Ihre Positionierung, zur Zielgruppe und natürlich auch in Fragen technischer Anforderungen. Sie erhalten anschließend eine sehr umfassende, mind. 8-seitige Auswertung.
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Comment » | Werbeagenturen
geschrieben von admin am Dienstag, den
6. April 2010
um 1:52pm
YourScout konnte in den letzten Monaten sehr erfolgreich neue Scout-Plattformen auf den Weg bringen.
Zum Beispiel sind unsere neuen Franchisenehmer mit den Plattformen MalerScout (Scouthouse), CateringScout (Weiss), AltenpflegeScout (Fischer), FachanwaltScout (Carius) und EnergiesparScout (Orthmann) gestartet und müssen nun von uns intensiv betreut werden.
Die Anfangsphase ist immer die Schwierigste. Es gehört heutzutage Einiges dazu, mit einer Internetplattform als Geschäftsmodell erfolgreich zu werden. Widerstände müssen beseitigt, die Marketingaktivitäten optimal abgestimmt und eingesetzt sowie schnellstmöglich der Break-even überschritten werden. Darüber hinaus hat jede Zielgruppe Ihre eigenen Besonderheiten und Befindlichkeiten.
Die intensive Beratung und Betreuung der neuen „Scouts“ bindet unsere Kapazität und deshalb haben wir eine kleine Pause eingelegt und ein paar Wochen keine neuen Franchiseverträge abgeschlossen. Obwohl sehr interessante Scouts wie: “TagungsScout” und “KurierScout” vorgeschlagen wurden.
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Comment » | 10scouts, Franchise