Neues deutsch-spanisches Doppelbesteuerungsabkommen

18. November 2011 - 17:27 Uhr

Gastbeitrag von Rechtsanwalt und bogado Frank Müller, www.abogadomueller.de

Neuerungen aufgrund des im Februar 2011 unterzeichneten Abkommens zwischen Deutschland und Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Vermeidung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen

Das im Rahmen des deutsch-spanischen Gipfels von den Vertretern der beiden Staaten unterzeichnete, wenn auch noch nicht in Kraft getretene Abkommen weist im Vergleich zu dem 1996 unterzeichneten erhebliche, aus Gründen der Anpassung an die aktuellen ökonomischen und wirtschaftlichen Beziehungen beider Staaten und an das im Juli 2010 aktualisierte OECD-Musterabkommen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen, vorgenommene Änderungen auf. Hier einige der wesentlichen:

Beginnend mit den von dem Abkommen umfassten Steuern, gab es in Artikel 2 auf Seiten Spaniens folgende Änderungen: Zusätzlich sind hier nun die Steuern von Auslandsansässigen und die Vermögenssteuer erfasst, wohingegen die Vorsteuern und einzelne Sondersteuern von der Regelung ausgenommen wurden.

Die personelle Gültigkeit, Artikel 3.2b), wurde bezüglich der juristischen Person von beiden Vertragspartnern auf jedwede Personenvereinigung erweitert.

Neuerungen sind in dem gesamten Abkommen auch in den verwendeten Begrifflichkeiten und Definitionen zu finden. Beispielhaft zu nennen ist hier die Einführung einer Definition der Staatsangehörigkeit, sowie die Verwendung des Begriffs „Unternehmen“ mit der allgemeinen Bedeutung der Ausübung einer Geschäftstätigkeit, worunter wiederum auch selbständige Tätigkeiten fallen. Im Weiteren entfällt dann eine explizite Erwähnung selbständiger Tätigkeiten.

Im Bereich der Schifffahrt werden nun auch ausdrücklich Binnenschiffe eingeschlossen, insgesamt erfuhr der die Schifffahrt betreffende Artikel 8 einige Erweiterungen, so gelten nun als Gewinne aus diesem Sektor auch die Vermietung von Schiffen, Luftfahrzeugen und Containern.

Artikel 9, welche Regelungen für verbundene Unternehmen trifft, erlaubt nun die Zurechnung von Gewinnen bei der Besteuerung zu berücksichtigen, wenn zwischen verbundenen Unternehmen mit Betriebsstätten in unterschiedliche Mitgliedsstaaten Bedingungen gelten, wie sie auch unter unabhängigen Unternehmen üblich sind.

Auch im Bereich der Besteuerung von Dividenden, Artikel 10, wurden einige Neuerungen in das Abkommen aufgenommen. Der zulässige Höchststeuersatz wurde für Gesellschaften (ausgenommen Personen- und REIT-Gesellschaften), die über mindestens 10% (und nicht mehr wie ehemals 25%) des Kapitals der die Dividenden zahlenden Gesellschaft verfügt, auf 5% herabgesetzt. Der neue Absatz 3, welche den Begriff „Dividenden“ definiert, fasst nun unter diesen nicht mehr die Einkünfte eines stillen Gesellschafters, die Ausschüttungen einer „sociedad de personas“, und auch nicht mehr die Ausschüttungen auf Anteilsscheine an einer Kapitalgesellschaft. Zusätzlich fallen jedoch nun unter den Begriff Ausschüttungen auf Anteilsscheine an einem deutschen Investmentvermögen. In Absatz 4 des Artikels 10 taucht zum ersten Mal eine Neuerung auf, welche an allen entsprechenden Stellen des Abkommen vorgenommen wurde; und zwar gilt eine Ausnahme von den Absätzen 1 und 2, wenn der Nutzungsberechtigte in dem Staat, in welchem auch die Dividenden zahlende Gesellschaft ansässig ist (so in dem konkreten Fall des Artikels 10) eine gewerbliche Tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebstätte ausübt (ehemals musste der Betrieb einer Betriebsstätte nachgewiesen werden).

In Absatz 5 wurde von dem Verbot der Doppelbesteuerung der Fall ausgenommen, in dem die Dividenden an eine in dem anderen Staat ansässige Person gezahlt werden oder falls die Beteiligung, für welche die Dividenden gezahlt werden, zu einer in dem anderen Staat gelegenen Betriebsstätte gehört.

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10 Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Existenzgründung

16. November 2011 - 10:34 Uhr

Gastbeitrag von Susanne Paul:

Jeder Existenzgründer steht vor vielen schwierigen, zum Teil risikobehafteten Entscheidungen und aus eigener Erfahrung gilt leider auch hier oft:

“ES KOMMT EH ANDERS ALS MAN DENKT” Denn vieles Unvorhergesehenes wird eintreten und lässt Pläne oder Ziele unereichbar machen oder fordert ein flexibles Handeln und Anpassen an neue Marktbegebenheiten. Sie können nicht bis ins kleinste Detail alles planen und kontrollieren dies sollte jedem Existenzgründer bewußt sein.

Ich empfehle meinen Kunden: “starten Sie mit einer kritischen Selbstanalyse und hinterfragen Sie sich selbst und Ihr Vorhaben.

Die folgenden 10 Erfolgsfaktoren können Ihnen helfen sich und Ihr Vorhaben in ein klareres Bild zu rücken. Aber das Wichtigste vor der Gründung ist:

SEIEN SIE EHRLICH ZU DER FRAU/DEM MANN IM SPIEGEL! Denn diese Person ist auch zum Schluss noch bei Ihnen!

Erkennen Sie im Vorfeld ihre Ressourcen, Ihre Stärken aber auch Ihre Schwächen. Wissen Sie zum Beispiel in welchen Situationen Sie an Ihre persönlichen Grenzen stoßen? Gerne erzähle ich Ihnen von meiner und ob und wie ich aus einer Schwäche eine Stärke machte – sprechen Sie mich an! Ich freu mich auf Sie!

10 ERFOLGSFAKTOREN:

01. DER UNBEDINGTE WILLE ZUM ERFOLG

02. GEFESTIGTES SELBSTVERTRAUEN

03. ERFOLGSVERSPRECHENDE GESCHÄFTSIDEE

04. AUSSAGEKRÄFTIGES UNTERNEHMENSKONZEPT

05. FINANZ- UND LIQUIDITÄTSPLANUNG

06. MARKETING / VERTRIEB

07. ERKENNEN VON MARKTLÜCKEN

08. IHR ALLEINSTELLUNGSMERKMAL

09. PERSONAL

10. BERATUNG

Ich biete EInzelworkshops zum Thema Existenzgründung an und unterstütze Sie aktiv bei Ihrer Existenzgründung oder bei der Findung einer Entscheidung und gehe mit Ihnen den Weg der Selbstanalyse.

Bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme.

Freundliche Grüße aus Wiesbaden

Ihre Susanne Paul

paul-entwicklung.de

ganzheitliche Beratung

www.paul-entwicklung.de

susanne@paul-entwicklung.de

0611-46 207946

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Haftungsschutz mit einer Ltd

28. Oktober 2011 - 11:18 Uhr

Gastbeitrag

Vielen Klein- und Einzelunternehmer ist es nicht bewusst, dass sie mit ihrem gesamten Vermögen haften, als sie sich für die Rechtsform GbR, KG, OHG, e. K. oder Einzelfirma entschieden haben. Mit professioneller Beratung* und Betreuung zeigt Conformea Ltd. & Co. KG einen unkomplizierten Weg zur Haftungsbeschränkung, auch bei bestehenden Unternehmen.

Weil die GmbH aufwändig und mit vorgeschriebenem Stammkapital von 25.000,- EUR zu gründen ist, hat sich in Deutschland in den letzten Jahren ein Gründungsboom von englischen Limited`s – kurz Ltd. – ergeben. Eine Ltd. ist ohne viel Aufwand und ab 1,- EUR Stammkapital über eine Gründungsagentur (www.conformea.de) zu gründen.

Interessante Aspekte ergeben sich auch hinsichtlich der Gründung einer „Ltd. & Co. KG“. Die neu gegründete Ltd. fungiert hier als Komplementär (Vollhafter) und bietet eine interessante Alternative zur GmbH & Co. KG, da hier die Gründungskosten ebenso nur einen Bruchteil der deutschen GmbH betragen und eine private Haftung des Komplementärs ausgeschlossen ist.

Aus diesem Grund wenden sich Firmengründer und Interessenten an professionelle Gründungsagenturen, die einen Komplettservice von Gründung bis zur Führung einer Limited Company bieten. Zu diesen Agenturen zählt auch die Conformea Ltd. & Co. KG mit Hauptsitz in Hamburg. Auch regelmäßige Info Seminare und Einzel-Beratungsgespräche* werden von den Experten der Conformea Ltd. & Co. KG angeboten. Kostenlose Termine können jederzeit telefonisch vereinbart werden. Die Gespräche und Seminare finden in den Büroräumen in Hamburg statt.

Conformea Ltd. & Co. KG bietet eine direkte Online-Gründung binnen ca. 48 Std. beim englischen Handelsregister an – ohne Aufpreis! Conformea Ltd. & Co. KG berät* auch in Krisensituationen, wenn z. B. nach Insolvenz, Gewerbeverbot oder anderen Gründen eine anonyme Firmengründung gewünscht wird.

*(keine Rechts-/Steuerberatung)

Als eine Unternehmensberatungs-Gesellschaft hat sich Conformea Ltd. & Co. KG auf die Gründung und Betreuung der Ltd. spezialisiert. Besonders bedacht ist man auf die ständige Betreuung und Information der Mandanten. Mit über 5.000 zufriedenen Mandanten zählt das Unternehmen zu einer der professionellsten Gründungs-Agenturen in Deutschland.

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Unternehmer verändern die Welt

10. Oktober 2011 - 14:22 Uhr

Warum Unternehmersein so spannend & wichtig ist

Von Stefan Merath, www.unternehmercoach.com

Bei der Gründung oder bei der Übernahme sind es oft nur ganz wenige unterschiedliche Motive, die uns zum Unternehmer werden lassen:

  • Der Wunsch nach Unabhängigkeit oder Freiheit – speziell, wenn man vorher für einen unfähigen Chef arbeitete.
  • Das Gefühl, etwas besser machen zu können.
  • Geld oder das Gefühl, dass man in dem, was man macht, viel mehr wert ist, als man bislang bekommen hat.
  • Die Herausforderung.
  • Verantwortung gegenüber der Familie bei der Übernahme des Familienunternehmens.

Im Lauf der Zeit ändern sich diese Motive jedoch. Hat der Unternehmer keinen Erfolg, dann engen sich die Motive auf das schlichte Geld verdienen ein – oder passender: auf das Überleben. Hat er Erfolg, dann dehnen sich diese Motive oft aus. Die oben genannten Motive sind letztlich alle in irgendeiner Art selbstbezogen. Dies gilt selbst beim Verantwortungsmotiv gegenüber der Familie, wenn man die Familie als erweitertes Selbst betrachtet: Es soll “uns” etwas bringen.

Die Ausdehnung, die ich meine und die bei erfolgreichen Unternehmern sehr, sehr oft zu beobachten ist, ist der Wunsch, einen Beitrag zu leisten: Die Welt für die Kunden soll besser werden und die Welt insgesamt soll besser werden. Man mag von Bill Gates halten, was man will, aber mit der Vision “ein Computer in jedem Wohnzimmer” hat er das Leben seiner Kunden geändert und mit seiner Stiftung ändert er das Leben vieler weiterer Menschen. Oder weiter zurück: Fast überall in den USA gibt es Carnegie-Halls oder –Bibliotheken. Ursache ist die Stiftungstätigkeit des vor 100 Jahren größten Stahlmagnaten der Welt: Andrew Carnegie. Oder näher dran: Reinhold Würth hat nicht nur das Leben seiner Kunden verändert, sondern hat die ganze Region um Künzelsau geprägt.

Nun gibt es einen spannenden Effekt, der schon vor 100 Jahren entdeckt wurde: Wenn ein Mensch glücklich ist, dann lacht er; aber das Ganze gilt auch umgekehrt: Wenn man lacht (selbst wenn einem nicht nach Lachen zumute ist), werden Glückshormone ausgeschüttet und man wird auch glücklicher. Dasselbe, glaube ich, gilt auch für den unternehmerischen Erfolg: Wenn ich Erfolg habe, will ich einen Beitrag leisten. Und umgekehrt, wenn ich einen Beitrag leiste, werde ich mehr Erfolg haben. In gewissem Sinne handelt mein neues Buch “Die Kunst seine Kunden zu lieben” genau davon.

Ich möchte ein persönliches Beispiel bringen: Im Jahr 2003 meldete ich mit meiner ersten Firma Insolvenz an. Ich hatte sechsstellig private Schulden. Und die neue Firma warf zu Beginn knapp 1.000 Euro im Monat ab, wovon ich Miete, Krankenversicherung, Essen, Kleidung, Strom usw. bezahlen musste (und 100 Euro monatlich sparte). Natürlich überkam mich da manchmal die Angst.

Ich wusste aber auch, dass mich diese Angst mental einengen würde. So beschloss ich, immer dann, wenn mich die Angst überkam, wenigstens dankbar für das zu sein, was ich hatte und davon 10 Euro zu spenden. Wenn mich dann mehr Angst überkam, war die selbstauferlegte Regel, diesen Betrag zu verdoppeln, bis die Angst weg war. Das war spätestens bei 80 Euro der Fall ;-) Das kostete mich zwar ein klein wenig Geld, brachte aber eine mentale Haltung des Gebens und des Erfolgs. Wenn man diese Haltung für 80 Euro haben kann, ist das ziemlich billig :-)

Welchen Beitrag?

Nun stellt sich aber die Frage, welche Beiträge wir als Unternehmer noch leisten können. Geld zu geben ist zwar nett, aber auch ziemlich phantasielos. Ich denke, es sind dabei zwei weitere Arten von Beiträgen zu unterscheiden: Zum einen der Beitrag für seine Kunden. Das ist letztlich das, was dem Unternehmen seine Existenzberechtigung und seinen Sinn verleiht. Dies ist für jedes Unternehmen unterschiedlich und erfordert konsequente Arbeit an Strategie und Vision. Zum anderen und darüber hinaus der Beitrag für die Gesellschaft als Ganzes – oder zumindest für das weitere Umfeld.

Und ich glaube, der wichtigste Beitrag, den wir als Unternehmer da leisten können, ist schlicht, gute Unternehmer, oder genauer: Vorbilder zu sein. Warum? Wir stehen weltweit in allen Lebensbereichen vor riesigen Herausforderungen. Und die Politik (bzw. genauer die Bürokratie in Politik und Großkonzernen) tut nichts oder wenn sie etwas tut, dann nur das, was zum Selbsterhalt nötig ist und wenn dieses ausnahmsweise mal identisch mit dem Nötigen ist, dann viel zu wenig davon und das auch noch zu langsam. Ich glaube, die Herausforderungen unserer Zeit brauchen Menschen, die etwas bewegen, Menschen, die Risiken eingehen, Menschen, die in bestimmten Situationen genau wissen, dass der Kopf härter ist als die Wand, Menschen, die Mut haben und Menschen, die andere Menschen bewegen können.

Und all diese Eigenschaften finden sich prototypisch bei Unternehmern (zumindest bei denen, die sich nicht mental auf das blanke Überleben zurückgezogen haben). Nun ist es so, dass die beste Lernmethode beim Menschen das Nachmachen, das Imitieren ist. Das funktioniert oft ganz unbewusst. Fast alles, was wir können, haben wir nachgemacht: Laufen, sprechen, Nagel in die Wand schlagen, zur Begrüßung die Hand geben, staatliche Unterstützung beantragen etc. Bei jeder menschlichen Interaktion geht das in beide Richtungen: Deswegen sprechen Mütter auch Babysprache. Aber, es gibt immer eine dominante Richtung: Deswegen sprechen kleine Kinder am Ende ganz gut ihre Muttersprache, wohingegen die Mütter glücklicherweise keine Perfektion in Babysprache entwickeln. Hierarchie ist so gesehen gut und nützlich.

Mit anderen Worten: Die guten Unternehmer haben die Eigenschaften, die diese Welt derzeit am nötigsten braucht und sie haben auch die hierarchische Position, dass andere sie eher imitieren würden als umgekehrt. Warum passiert dann aber viel zu wenig?

Was uns fehlt, sind unternehmerische Vorbilder: Unternehmerstars. Leute wie Steve Jobs jemand war, wie Richard Branson und andere.

Was macht Vorbilder zu Vorbildern? Es ist nicht das Ergebnis, wie man an vielen erfolgreichen Unternehmern sieht, die zwar ihre Firma vorbildlich führen, aber dennoch für fast niemand ein Vorbild sind. Das, was Vorbilder zu Vorbildern macht, ist, ein neues Lebensgefühl auszudrücken, das Hoffnung gibt. Vorbilder aus den unterschiedlichsten Bereichen drücken ein Lebensgefühl aus. Ob das nun Einstein, Picasso, Gandhi, die Beatles, Steve Jobs, Jesus oder Timothy Ferriss sind. Menschen wollen so sein, weil darin ein Aufbruch, eine andere Wahrnehmung der Welt und eine andere Art, sich in dieser Welt zu bewegen, zum Ausdruck kommen.

Hört man nun in die klassische BWL oder geht zu Banken, zu IHKs, auf normale Business-Kongresse, so erlebt man das krasse Gegenteil. Es scheint so zu sein, als ob Business und Unternehmertum jeglichen Lebensgefühls beraubt worden wäre. Es scheint geradewegs so zu sein, als ob sich irgendjemand all die Dinge überlegt hätte, die es braucht, um zu verhindern, dass Unternehmer Vorbild werden. Mal ganz ehrlich: Wundert es irgendjemanden, dass Jugendliche nicht Unternehmer werden wollen, wenn Unternehmersein mit trockenen Zahlen und trockenen Behörden a la IHK oder Banken gleichgesetzt wird? Oder mit Jahreshauptversammlungen, bei denen das Spannendste das Catering ist?

Aber es geht auch anders! Dieses Jahr fanden unsere ersten Unternehmertage statt. Das war kein Kongress wie jeder andere, sondern der Ausgangspunkt für eine regelmäßige Kultveranstaltung! Die Teilnehmer hatten einen völlig anderen Umgang miteinander als normalerweise bei solchen Kongressen. Vom ersten Moment an boten sich wildfremde Unternehmer das Du an und erzählten offen über ihre Situation. Viele gewannen neue Freunde!

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Auslandsimmobilie in Spanien sinnvoll nutzen

1. Oktober 2011 - 16:26 Uhr

Gastbeitrag von : Dipl.-Ing. Hans Schlotzhauer

ca. 350000 Deutsche besitzen eine Immobilie in Spanien – der Verkauf (sofern er aktuell gewünscht ist) gestaltet sich schwer – Spanien steckt in der Krise – Banken finanzieren nicht mehr und es gibt ein Überangebot an notleidenden Objketen.

Da die Objekte meist als “Leben im Überfluß”-Investition in guten Zeiten gekauft wurden oder vor vielen Jahren als die Preise noch moderat waren, haben sich viele Eigentümer nie um eine ordentliche Verwendung ihres “schlafenden Kapitals” bemüht.

Dabei läßt die EU sehr viele Möglichkeiten zu, gerade für Selbständige oder Unternehmer/innen hier interessante Lösungen zu finden um im Rahmen eines neuen oder erweiterten Geschäftssitzes am Ort der “Ferien”-Immobilie viele entstehende Kosten aber auch Marktchancen zu nutzen um daraus ein echtes “Investment” zu machen.

Dies trifft vor allem auf Immobilieneigentümer zu die z.B. Dienstleister, Planer, Entwickler und Vermarkter sind, bei denen ein bestimmter Standort “sekundär” ist oder auch auf Produzenten jeglicher Form von Waren die neue Absatzmärkte suchen.

Die Palette kann von der steuerlichen Absetzbarkeit von Flügen bis hin zu Investitionszuschüssen und allg. steuerlicher Anerkennung von Investitionen in den neuen “Geschäftsstandort” Spanien reichen.

Eine derartige Aktivität ist derzeit beonders interessant, da Spanien eine Lösung in Sachen “der Weg aus der Krise” sucht und Neuansiedlungen und sowie diverse Aktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen gefördert werden sollen.

Auch sind Unternehmensgründung (z.B. SL = GmbH) mit Eigenkapital/Stammkapital von ca. 3000 euro nicht so kapitalintensiv wie in Deutschland. Darüberhinaus läßt sich mit solch einer SL die von vornherein z.B. mit 1000 Anteilen ausgelegt wird auch familiär gut arbeiten, ohne dass dem eigentlichen Gründer und Initiator Entscheidungspositionen verloren gehen.

Die Mitgesellschafter (z.B. Familienmitglieder) partizipieren u.U. (je nach Konzept) aber auch selbst an den (Gründungs-)Kosten und späteren möglichen Einnahmen.

Im Rahmen einer Erstberatung kann dies modifiziert werden.

Bei den nicht unerheblichen Vermögenswerten die hier legal und real “schlummern” ist es oft verwunderlich welche “Akrobatik” andererseits in diffuse “Steuersparprojekte” etc. gesteckt werden.

Deshalb gilt : Europa nutzen – nicht nur als Ferienidylle

Dipl.-Ing. Hans Schlotzhauer

berlininvest@gmx.de

Dozent Universität Freiburg (DIA gGmbH)

Schwerpunkt Auslandsimmobilien/Spanien

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